National League

Tatar-Gala in Davos – vier Tore beim 6:2-Sieg des EV Zug

Tomáš Tatar führt den EV Zug mit einer überragenden Vorstellung zum zweiten Sieg im zweiten National-League-Spiel. Der slowakische Stürmer erzielt beim 6:2-Auswärtserfolg gegen den HC Davos gleich vier Tore. Nach dem 5:0 in Lausanne startet Zug damit mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 11:2 in die Meisterschaft. Tatar bringt den EVZ bereits nach 3:32 Minuten in Führung und doppelt im ersten Powerplay der Zuger nach. Im Mitteldrittel komplettiert der 35-Jährige seinen Hattrick schon nach 22:28 Minuten. Chris Egli erzielt später das 4:1, ehe Tatar mit seinem vierten Treffer ins leere Tor endgültig alles klar macht. Für Davos ist es dagegen die zweite deutliche Niederlage innerhalb von 24 Stunden. Nach dem 2:5 am Freitag in Bern verliert der HCD nun auch vor 5’626 Zuschauern in der heimischen VAT Arena. Zug bestätigt derweil den starken Saisonauftakt und zeigt erneut eine bemerkenswerte Effizienz.

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National League: Sechs Spiele am Samstag – ZSC empfängt Servette

Die National League geht am Samstag mit sechs Partien weiter. Sämtliche Begegnungen beginnen um 19.45 Uhr. Im Fokus steht das Duell zwischen den noch makellosen ZSC Lions und dem weiterhin sieglosen Genève-Servette HC. Die Zürcher haben ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen: Auf das 5:3 gegen den SC Bern folgte am Freitag ein 4:3 bei den SCL Tigers. Ambri-Piotta und Kloten stehen ebenfalls bei fünf Punkten und sind noch ungeschlagen. Ganz anders präsentiert sich die Lage bei Lausanne und Genève-Servette, die nach zwei Partien weiterhin ohne Punkt dastehen. Heute kommt es unter anderem zu Lausanne–Ambri, Davos–Zug, Biel–Langnau, Rapperswil-Jona–Fribourg, Ajoie–Kloten und ZSC–Servette. Die Resultate der Freitagsrunde haben dabei mehrere interessante Ausgangslagen geschaffen. Einen Überblick über die zweite Meisterschaftsrunde gibt es in unserer Vorschau auf die sechs Freitagsspiele der National League.

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Senteler vor 600. EVZ-Spiel – Jubiläum ausgerechnet in Davos

Sven Senteler steht vor einem besonderen Meilenstein: Beim Auswärtsspiel des EV Zug am Samstag beim HC Davos soll der 34-jährige Schweizer sein 600. Pflichtspiel für die Zentralschweizer bestreiten. Seit seinem Wechsel von den ZSC Lions im Sommer 2015 ist der Stürmer zu einer festen Grösse beim EVZ geworden. Passend zum Jubiläum reist Senteler nach einem starken persönlichen Saisonstart ins Bündnerland. Beim 5:0 zum Meisterschaftsauftakt in Lausanne erzielte Senteler in der 35. Minute das zwischenzeitliche 3:0 und bereitete später den Treffer von Vinzenz Rohrer zum 4:0 vor. Beim deutlichen Zuger Auftaktsieg in Lausanne gehörte der Routinier damit zu den auffälligsten Akteuren. In der neuen Saison trägt er zudem das «A» auf der Brust und gehört zum Captains-Team des EVZ. Dass sein 600. Einsatz ausgerechnet in Davos ansteht, sorgt für zusätzliche Brisanz. Der HCD war für Zug in den vergangenen beiden Playoffs ein ausgesprochen unangenehmer Gegner. 2025 und 2026 trafen sich die beiden Teams insgesamt neunmal in der entscheidenden Saisonphase – nur eines dieser Spiele konnte der EVZ gewinnen. Am Samstag bietet sich nun die erste Gelegenheit der neuen Saison, diese Bilanz etwas zu korrigieren.

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National League: Sechs Spiele – Bern empfängt Davos

Die National League geht heute Freitag in ihre zweite Runde. Sechs Partien stehen auf dem Programm, sämtliche Spiele beginnen um 19.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen der Klassiker zwischen dem SC Bern und dem HC Davos sowie das Westschweizer Duell zwischen Meister Fribourg-Gottéron und Lausanne. Für mehrere Teams geht es bereits um die erste Reaktion auf den Saisonstart. Bern verlor zum Auftakt bei den ZSC Lions mit 3:5, Fribourg musste sich in Biel mit 2:4 geschlagen geben und Lausanne kassierte gegen den EV Zug eine deutliche 0:5-Heimniederlage. Davos, Lugano und die ZSC Lions wollen dagegen ihren gelungenen Start bestätigen. Auch Ambri-Piotta und Kloten gehen mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Runde. Die Leventiner setzten sich bei Ajoie nach Penaltyschiessen durch, Kloten gewann nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der EHC Biel und der EV Zug haben heute spielfrei.

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SC Bern verpflichtet Zug-Verteidiger Nic Balestra

Der SC Bern stellt bereits früh die Weichen für die Saison 2027/28. Die Berner verpflichten Nic Balestra vom EV Zug und statten den 21-jährigen Schweizer Verteidiger mit einem Dreijahresvertrag aus. Balestra bleibt noch bis zum Ende der laufenden Saison in Zug und wechselt danach in die Bundesstadt. Der Rechtsschütze gehört seit 2024/25 zum National-League-Kader des EVZ und trägt dort aktuell die Nummer 94. Balestra ist 182 Zentimeter gross und 80 Kilogramm schwer. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale durchlief den Zuger Nachwuchs und wurde im vergangenen Sommer auch für das Prospect Camp der Schweizer A-Nationalmannschaft in Davos aufgeboten. Bern sichert sich damit früh einen jungen Schweizer Verteidiger mit Entwicklungspotenzial. Der SCB befindet sich nach der enttäuschenden vergangenen Spielzeit ohnehin in einem grösseren sportlichen Umbau. Wie stark sich der Kader unter dem neuen Trainer Serge Aubin verändert hat, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum SC Bern ausführlich eingeordnet.

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Swiss Ice Hockey passt Regeln für Saison 2026/27 an

Mit der neuen Eishockey-Saison gelten in der Schweiz mehrere angepasste Regeln und Interpretationen. Swiss Ice Hockey hat die für 2026/27 gültige Sammlung Ende August aktualisiert. Änderungen betreffen unter anderem Stockvermessungen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport, die Coaches Challenge sowie Bodychecks in der SWHL-B. Eine der deutlichsten Neuerungen betrifft die SWHL-B: Dort sind Bodychecks neu grundsätzlich erlaubt. Eine wichtige Ausnahme bleibt bestehen – Checks auf offenem Eis, bei denen sich zwei Spielerinnen in entgegengesetzter Richtung frontal aufeinander zubewegen, sind weiterhin verboten. Gleichzeitig entfallen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport die Stockvermessungen weitgehend; einzig in der U21-Elit bleibt diese Regel bestehen. Auch im Leistungssport wurden verschiedene Abläufe präzisiert. Bei einer Coaches Challenge wegen Offside muss der Trainer genau angeben, welche Szene und welchen Zeitpunkt er überprüfen lassen will. Nach einem Tor darf zudem weiterhin ein Time-out genommen werden, eine anschliessende Coaches Challenge ist dann aber nicht mehr möglich. Wer die wichtigsten Grundlagen zu Icing, Offside, Strafen und Spielablauf nochmals nachlesen möchte, findet sie in unserem Überblick zu den wichtigsten Eishockeyregeln.

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Rohrer-Show beim 5:0 – Zug zerlegt Lausanne zum Saisonstart

Der EV Zug setzt zum Start der National-League-Saison ein deutliches Ausrufezeichen. Die Innerschweizer gewinnen auswärts beim Lausanne HC gleich mit 5:0, obwohl ihnen vier wichtige Stürmer fehlen. Matchwinner ist Neuzugang Vinzenz Rohrer mit zwei Toren und einem Assist, während Leonardo Genoni mit 31 Paraden den ersten Shutout der Saison feiert. Lange deutet in der Vaudoise aréna wenig auf eine derart klare Angelegenheit hin. Lausanne hält im Startdrittel gut dagegen und beschäftigt Genoni mehrfach. Erst zwei Sekunden vor der ersten Pause fällt das 0:1: Rohrer nutzt das erste Zuger Powerplay und erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den EVZ gleich seinen ersten Treffer. Danach werden die Gäste immer effizienter. Andreas Wingerli erhöht in der 23. Minute auf 2:0, ehe Rohrer beim dritten Treffer seine Qualitäten als Vorbereiter zeigt. Bei einem Zwei-gegen-eins-Konter bedient er Sven Senteler, der in der 35. Minute zum 3:0 einschiebt. Im Schlussdrittel trifft Rohrer selbst zum zweiten Mal, Chris Egli setzt mit einem Empty-Netter den Schlusspunkt. Ausgerechnet der personell dezimierte EV Zug startet damit mit einem Kantersieg beim hoch eingeschätzten Lausanne HC.

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National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

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EV Zug startet ohne Kubalík und Hofmann in Lausanne

Der EV Zug muss zum Start der National-League-Saison auf zwei seiner wichtigsten Offensivspieler verzichten. Dominik Kubalík und Gregory Hofmann fallen mit Unterkörperverletzungen aus und fehlen damit am Dienstagabend beim Auftakt in Lausanne. Insgesamt stehen Trainer Lauri Marjamäki derzeit vier Stürmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Kubalík und Hofmann verletzten sich beide in der letzten Vorbereitungspartie gegen die SCL Tigers. Der EVZ gewann die Generalprobe zwar mit 3:2, bezahlte den Erfolg aber teuer. Der Klub führt beide Spieler in seinem aktuellen Medical Report als «week-to-week» – einen konkreten Termin für die Rückkehr gibt es somit nicht. Für Zug kommt die Doppelverletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Neben Kubalík und Hofmann fehlen weiterhin Mike Künzle sowie Lino Martschini. Damit muss Marjamäki seine Offensivformationen bereits vor dem ersten Meisterschaftsspiel deutlich umbauen. Um 19.45 Uhr wartet in der Vaudoise aréna mit Lausanne zudem unmittelbar ein Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe.

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Saisonvorschau 8/14: Zug greift unter Marjamäki wieder an

Der EV Zug will nach zwei enttäuschenden Jahren wieder dorthin, wo sich der Klub selbst sieht: in die Spitzengruppe der National League. Mit Lauri Marjamäki steht ein neuer Trainer an der Bande, der Kader wurde gezielt verstärkt und sechs Siege aus sieben Testspielen machen Hoffnung. Für uns reicht es noch nicht ganz zur absoluten Spitze – unsere Prognose lautet Rang 5. Die vergangene Saison verlief für die hohen Zuger Ansprüche erneut unbefriedigend. Der EVZ beendete die Qualifikation nur auf Rang 8, musste über die Play-Ins und setzte sich dort gegen die Rapperswil-Jona Lakers durch. Im Viertelfinal war anschliessend gegen Qualifikationssieger Davos Schluss. Zug hielt in mehreren Partien gut mit, verlor die Serie aber mit 1:4 und schied damit zum zweiten Mal in Folge im Viertelfinal gegen den HCD aus. Im Sommer wurde erneut kräftig umgebaut. Lauri Marjamäki übernahm als Headcoach, Jacob Moverare bringt 111 NHL-Spiele in die Verteidigung und Vinzenz Rohrer kehrte auf Leihbasis aus der Organisation der Montréal Canadiens in die Schweiz zurück. Dazu kamen unter anderem Chris Egli, Rico Gredig, Samuel Guerra und Eric Schneller. Die Vorbereitung verlief mit sechs Siegen aus sieben Spielen überzeugend – allerdings beginnt die Meisterschaft für Zug wegen der Bauarbeiten an der OYM hall mit acht Auswärtsspielen in Serie.

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IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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Waltteri Merelä wird neuer Captain des SC Bern

Der SC Bern hat sein Captainteam für die Saison 2026/27 bestimmt. Waltteri Merelä übernimmt das «C» und führt die Berner künftig als Captain aufs Eis. Unterstützt wird der 28-jährige Finne von Benjamin Baumgartner, Alain Graf und Marc Marchon. Merelä gehörte bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten als Assistant zum Führungsteam des SCB. Nun steigt der finnische Stürmer zum Captain auf und übernimmt damit noch mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft. Erstmals wird Merelä das «C» am Donnerstagabend im Testspiel gegen den EHC Biel-Bienne auf der Brust tragen. Der Start in die neue National-League-Saison folgt für Bern am Dienstag, 15. September, auswärts bei den ZSC Lions.

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Bern, ZSC und Zug überzeugen – Chur erlebt klare Testspiel-Niederlage

Die Schweizer Eishockeyclubs haben am Samstag zahlreiche Vorbereitungsspiele bestritten. In der National League überzeugten insbesondere der SC Bern, die ZSC Lions und der EV Zug mit klaren Siegen gegen deutsche Gegner. Der HC Davos setzte sich im Schweizer Duell in Lugano mit 4:1 durch. In der Sky Swiss League gewann Olten gegen Arosa, Visp bezwang die Concordia University nach Verlängerung, während Chur gegen Schwenningen deutlich verlor. Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Start der National-League-Saison nimmt die Vorbereitung zunehmend Fahrt auf. Mehrere Schweizer Teams trafen am Samstag auf Clubs aus der DEL oder auf direkte Konkurrenten aus dem eigenen Land. Besonders erfolgreich verlief der Nachmittag für Bern und Zürich: Beide gewannen ihre Heimspiele mit 5:1.

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Eishockey-Testspiele: Langnau überzeugt – Rapperswil mit Kantersieg

Die Vorbereitung auf die neue National-League-Saison nimmt Fahrt auf. Am Freitag standen mehrere Schweizer Clubs im Einsatz – mit teils deutlichen Ergebnissen. Die SCL Tigers setzten ihren starken Lauf mit einem 5:4 gegen Lugano fort, Rapperswil-Jona fertigte Motor České Budějovice gleich mit 7:2 ab. Auch Ambrì-Piotta und Kloten feierten Siege. Knapp zweieinhalb Wochen vor dem Start der National League am 15. September nutzen die Clubs ihre Testspiele zunehmend für den Feinschliff. Dabei stehen Resultate zwar nicht allein im Vordergrund, die jüngsten Auftritte liefern aber erste Hinweise auf Form und Entwicklung der Mannschaften.

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Genoni bleibt beim EV Zug – Vertrag bis 2030 verlängert

Leonardo Genoni setzt seine aussergewöhnliche Karriere beim EV Zug fort. Der Schweizer Nationaltorhüter hat seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre verlängert und bleibt den Zugern damit bis zum Ende der Saison 2029/30 erhalten. Für den EVZ ist die langfristige Bindung des Routiniers ein starkes Zeichen – und für Genoni könnte bereits in wenigen Wochen der nächste historische Meilenstein folgen. Der EV Zug gab die Vertragsverlängerung am Donnerstag bekannt. Genoni steht seit 2019 bei den Zentralschweizern im Tor und gehörte zu den wichtigsten Leistungsträgern der Meistermannschaften von 2021 und 2022.

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Machtwechsel im Schweizer Eishockey: Marc Lüthi übernimmt

Das Schweizer Eishockey hat einen neuen starken Mann: Marc Lüthi ist am Donnerstag zum Präsidenten der Swiss Ice Hockey Federation gewählt worden. Der 65-jährige Berner übernimmt den Verband nach turbulenten Monaten und folgt auf Urs Kessler. Lüthi bringt jahrzehntelange Erfahrung aus dem Spitzeneishockey mit – gleichzeitig wartet auf den langjährigen SCB-Chef eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Wahl erfolgte am Donnerstag, 27. August 2026, an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF). Lüthi war der einzige Kandidat. Die Delegierten wählten ihn in den Verwaltungsrat und bestätigten ihn anschliessend als neuen Verwaltungsratspräsidenten. Seine Kandidatur hatte sich bereits seit Juni abgezeichnet. National League und Swiss League hatten sich darauf verständigt, den früheren CEO des SC Bern für das Amt vorzuschlagen.

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Patrick Fischer (50) bricht sein Schweigen – Comeback bleibt offen

Vier Monate nach seiner Freistellung als Schweizer Eishockey-Nationaltrainer spricht Patrick Fischer ausführlich über das turbulente Ende seiner Amtszeit. Der 50-Jährige übernimmt Verantwortung für seinen Fehler rund um ein gefälschtes Covid-Zertifikat, blickt aber gleichzeitig nach vorne. Ob er jemals wieder als Trainer an einer Bande stehen wird, lässt Fischer offen. Sicher ist dagegen: Mit einem neuen Projekt beginnt für ihn bereits das nächste Kapitel. Mehr als zehn Jahre hatte Patrick Fischer das Schweizer Nationalteam geprägt. Ursprünglich sollte seine Amtszeit nach der Heim-WM 2026 enden und Jan Cadieux übernehmen. Doch dazu kam es nicht mehr. Am 15. April stellte Swiss Ice Hockey Fischer mit sofortiger Wirkung frei.

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Fussball, Eishockey oder Ski: Was begeistert die Schweiz am meisten?

Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz. Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.

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